Das war sie, die U23-Weltmeisterschaft der Ringer in Bukarest, unter dem Strich holten die deutschen Ringerinnen 2 Bronzemedaillen, die Männer gingen in beiden Stilarten leer aus.
Am letzten Kampftag hatte Lars Schäfle (86 kg/Freiburg-Haslach) nach seiner 0:10-Auftaktniederlage gegen den späteren Weltmeister Kamran Ghasempour (IRI) noch einmal die Chance, über die Hoffnungsrunde erneut ins Kampfgeschehen eingreifen zu können. Doch auch da setzte der Türke Arif Ozen dem letzten, im Rennen verbliebenen DRB-Starter am Sonntagnachmittag mit 7:2 ein Stoppzeichen.

Nach Niklas Dorn (65 kg/KSC Hösbach) und Erik Thiele (97 kg/KAV Mansfelder Land), die bereits am Freitag ausgeschieden sind, unterlagen am Samstag auch Johann Steinforth (74 kg/RS Sudenburg/Magdeburg) und Ilja Matuhin (92 kg/1. Luckenwalder SC), die nicht mehr über die Hoffnungsrunde ins Kampfgeschehen eingreifen konnten, da ihre Kontrahenten das Finale verfehlten.Johann Steinforth verlor seinen Auftaktkampf gegen Andranik Gabrielyan (ARM) mit 3:3-Punkten, der sich noch bis ins kleine Finale kämpfte und den 5. Platz belegte, Ilja Matuhin unterlag gegen einen der sehr stark auftrumpfenden Iraner mit 0:11, sein Kontrahent Hossein Shahbazigazvar beendete die Weltmeisterschaft auf dem Bronzerang.

„Bei Johann Steinforth war sicherlich mehr drin, zumal er die entscheidenden Punkte erst kurz vor Kampfende abgibt, alle anderen Ringer trafen auf bessere Gegner, darunter dreimal Iran, das muss man sportlich einfach anerkennen, da sind wir noch zu weit weg“, so ein erstes Resümee von Bundestrainer Jürgen Scheibe.

Wir werden jetzt die Kämpfe analysieren und uns dann zielgerichtet auf das kommende Jahr vorbereiten, wo es dann in Astana (KAZ) auch schon um die ersten Olympiatickets geht“, so Scheibe mit Blick auf 2019.

Foto: Ove Gundersen