Bei einer Telefonkonferenz beschloss das Präsidium des Deutschen Ringer-Bundes, in gemeinsamer Absprache mit dem Jugendreferat und der Ärztekommission, nach den Deutschen Einzelmeisterschaften der Jugendklassen, auch die nationalen Titelkämpfe der Junioren, sowie der Männer und Frauen auf einen neuen Termin zu verschieben, der noch zu benennen ist. Auch die Mannschaftsmeisterschaften der Schüler und Jugend sind von der Verschiebung des Wettkampfkalenders betroffen.

In einer Pressemitteilung des DRB heißt es weiter: „Wir hoffen auf das Verständnis aller Beteiligten und Betroffenen. Dabei ist es sicher nicht einfach im Spannungsfeld von Risiken einer Infektion und wirtschaftlichen Gesichtspunkten im Sinne der Ausrichter die Situation angemessen einzuschätzen. Immer noch überschlagen sich die Ereignisse und daraus resultierenden Folgen fast stündlich. Für uns steht jedoch der Schutz der Athleten im Vordergrund“!

Auch auf internationaler Bühne werden die Wettkämpfe weiter ausgesetzt, oder verschoben, eine Entscheidung zum Grand Prix (20.-21.06.2020) wird der Deutsche Ringer-Bund in Abstimmung mit dem Weltverband United World Wrestling (UWW) bis zum 10. April 2020 vornehmen.

Auch die Europameisterschaften der Altersklasse U-23, vom 13.-19. Juli in Salzburg/Wals steht auf dem Prüfstand. Wie der Österreichischen Ringerverband (ÖRSV) mitteilte, wird es dazu am 10. Juni eine Pressekonferenz geben, bei der eine Entscheidung bekannt gegeben wird, ob die Titelkämpfe zum Termin stattfinden, oder ebenfalls verschoben werden.