Recht entspannt ging es bei der Jahres-Hauptversammlung der Ringer zu, bedenkt man, dass der Deutsche Ringer-Bund nunmehr seit Jahren gegen die konkurrierende Deutsche Ringer-Liga klagt. DRB-Präsident Manfred Werner schnitt das leidige Thema mit den fünf abtrünnigen Mannschaften, die ihre eigene Profiliga gründeten und nun mit einer belgischen Mannschaft verstärkt, in ihre dritte Saison gingen, nur am Rande an, betonte jedoch den enormen Aufwand an Arbeit und Finanzen, die der Rechtsstreit den Ringern in beiden Lagern bislang kostete.

Den für die meisten Delegierten wohl spannendsten Part übernahm vom Bundesligaausschuss Christian Ganter (Südbaden), der für das Jahr 2021 Strukturänderungen in den höchsten Kampfklassen ankündigte, wobei Christian Ganter Möglichkeiten mit einer zweigeteilten 1. Bundesliga zu je sieben Teams und darunter zwei Staffeln 2. Bundesliga mit ebenfalls je sieben Mannschaften, oder eine eingleisige 1. Bundesliga mit neun Mannschaften und darunter zwei Achter-Staffeln der 2. Bundesliga aufzeigte. Eine Entscheidung darüber muss bei der Bundesligatagung im Dezember fallen.

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Bild: Spektakuläre Aktionen wird es ab 2021 wieder in der Zweiten Bundesliga geben. Foto: Jörg Richter