Der deutsche Schwergewichtler Eduard Popp (130 kg/VfL Neckargartach) hat am letzten Tag der Weltmeisterschaft in Budapest (HUN) den Sprung unter die besten drei seiner Gewichtsklasse verpasst. Popp unterlag im kleinen Finale gegen Minseok Kim (KOR) und kommt auch bei der WM in Budapest nicht über Platz fünf hinaus, nachdem er schon bei den Olympischen Spielen in Rio 2016, den Europameisterschaften 2016, sowie den Militär-Weltmeisterschaften 2018 nicht über diesen Platz hinaus kam. “Der Koreaner ist ein sehr schwer zu ringender Kontrahent, das haben gestern eine ganze Reihe von Spitzenringern erleben müssen”, so Bundestrainer Michael Carl über den Bronzemedaillengewinner der Asienmeisterschaften. Dennoch hat man im deutschen Team auf Bronze gehofft, nachdem Eduard Popp vorher Lingzhe Meng (CHN) in der Hoffnungsrunde mit 9:0 noch in der ersten Runde von der Matte schickte. “Er geriet zeitig durch die Kopfklammer in Rückstand und konnte die Punkte nicht mehr aufholen, zudem sich Kim immer wieder dem Griff entzog”, ärgerte sich Michael Carl über die verpasste Chance auf eine zweite Medaille bei dieser Weltmeisterschaft.

Schwergewichtler Eduard Popp (130 kg/VfL Neckargartach) schaffte es am Vortag bis ins Viertelfinale, bezwang auf dem Weg Abdellatif Mohamed (EGY) mit technischer Überlegenheit (9:0) und warf auch den Lokalmatadoren Balint Lam (HUN) mit 5:1-Wertungspunkten aus dem Rennen. Im Viertelfinale unterlag er dem Amerikaner Adam Coon auf Schulter.

Bundestrainer Michael Carl: “Insgesamt bin ich zufrieden.  Wir haben mit Frank Stäbler als Weltmeister, Etienne Kinsinger als 8., Roland Schwarz mit Rang 7 und Eduard Popp als nunmehr 5. insgesamt 4 von 8 Ringern unter die Top-Ten gebracht.”

Foto: Jörg Richter (Popp, rotes Trikot, verliert gegen den Koreaner knapp)