Alle zwei Jahre wieder! Seit 2009 findet im Vogtland ein Ringkampf-Event statt, dass der KSV Pausa als Veranstalter austrägt. In diesem Jahr sind es die Deutschen Meisterschaften der Junioren im griechisch-römischen Stil, die den Erdachsenstädtern vom Deutschen Ringer-Bund übertragen wurden.

“Angefangen hat alles 2009, zum 100-jährigen Jubiläum ‘Ringen in Pausa’, als wir die Deutschen Meisterschaften der A-Jugend bekommen haben”, erinnert sich der Vorsitzende der KSV-Ringer, Ulrich Leithold, an das erste große Turnier, dass die Pausaer Ringer ins Vogtland holten. Mangels eigener Sportarena zogen die Pausaer Ringer dafür nach Plauen, in die Einheit-Arena um, dass mittlerweile zum festen Domizil für derartige Ringer-Wettkämpfe wurde. “Auch den Verantwortlichen des DRB hat es gleich gut gefallen, reibungsloser Ablauf und ein schönes Umfeld, abgesichert von über 100 fleißigen Helfern, hat die Damen und Herren vom Dachverband beeindruckt”, so Leithold weiter, der 2011 dann gleich einmal die Anfrage erhielt, ob er nicht einen Mannschafts-Weltcup austragen könne. Nach Rücksprache mit dem Präsidium sprang der KSV Pausa in die Bresche, nachdem Leipzig dieses Turnier zum zweiten Mal an den Weltverband zurückgeben wollte. “Es war eine Super-Geschichte, selbst der damals Verantwortliche des Weltverbandes, Nenad Lalovic, der 2013 Präsident wurde und für zahlreiche Reformen im Ringkampf sorgte, zeigte sich begeistert und erinnert sich heute noch gerne an diesen Wettkampf in der Spitzenstadt”, so Andre Wetzel, der als Präsident des KSV Pausa fungiert.

Der damalige Landrat, Dr. Tassilo Lenk, ermunterte die Ringer, weitere Events ins Vogtland zu holen. So folgten 2013 die Deutschen Meisterschaften der Männer, 2015 die Deutschen Meisterschaften der Kadetten (A-Jugend) und 2017 erneut die Deutschen Meisterschaften der Männer – traditionsgemäß wurden alle Wettkämpfe im griechisch-römischen Stil ausgetragen.
“Inzwischen hat sich im Ablauf der Vorbereitungen eine gewisse Routine eingestellt, jeder kennt seine Aufgaben und Laufwege, jeder hat seine Ansprechpartner”, so Leithold, der als Organisationschef zehn Arbeitsgruppen koordiniert, die für Übernachtungen, Kampfrichterwesen, Technik, Werbung, Fahrservice, Gastronomie und vieles mehr zuständig sind. So soll es auch 2019 einen ‘gewohnt’ reibungslosen Ablauf, sowie ein angenehmes Umfeld für alle Athleten, Betreuer, Trainer, Funktionäre, Sponsoren, Partner und Gäste geben.

Auch der sportliche Bereich entwickelte sich in dieser Zeit seit 2009 enorm: Die Nachwuchsabteilung bringt Jahr für Jahr neue, talentierte Nachwuchsringer an den Start, die von über 20 Übungsleitern das 1 x 1 des Ringkampfsportes beigebracht bekommen und zahlreiche Titel und Medaillen sammeln. Felix Kästner, Kevin Drehmann und Nils Buschner sind junge Athleten, die den KSV Pausa schon bei internationalen Meisterschaften vertraten. Und auch 2019 sollen Nils Buschner, Tobias Knittel, Chris Militzer, Kevin Drehmann und Yannick Schulz den KSV Pausa als Eigengewächse bei den Deutschen Meisterschaften auf heimischen Matten vertreten und möglichst weit vorn in den Ergebnislisten landen. “Es ist angerichtet”, versprühte Ulrich Leithold, samt seinen Mitstreitern bei der den Titelkämpfen vorangegangenen Pressekonferenz Optimismus und Lust auf schöne Wettkämpfe, die am 23./24. März in der Einheit-Arena Plauen ausgetragen werden. Am Samstag finden die Qualifikationswettkämpfe und Vorrunden statt, am Sonntagvormittag geht es in den Finalkämpfen um Titel und Medaillen.

Foto: Jörg Richter