Schweizer Ringer kehren erfolglos von den European Games zurück / Trotz guter Vorbereitung keine Chance gegen die Konkurrenz, Olympiaerfolg in weite Ferne gerückt

Vier Ringer reisten zu den Euro-Games nach Minsk. Die Erwartungen waren hoch, doch der Erfolg blieb aus. So schnell kann man das Fazit ziehen, doch so einfach ist es eben nicht.

Die griechisch-römischen Ringer taten sich sichtlich schwer gegen die angetretene Top-Konkurrenz.

Ramon, Nicolas sowie Andreas schieden jeweils in ihrem ersten Kampf aus. Einzig Ramon konnte gegen den international noch unbekannten Ungarn Viktor Lorencz überhaupt 2 Punkte holen. Alle anderen blieben mit 0 Punkten weit hinter den Erwartungen zurück.

Nicolas Christen hielt zwar lange Zeit gegen den auf dem internationalem Parket sehr erfahrenen sowie erfolgreichen Yunus emre BASAR (immer unter den ersten fünf Plätzen) stand, am Ende musste er sich aber mit 0:4 Punkten geschlagen geben. So erging es auch Andreas Vetsch, der von dem ebenfalls international erfahrenen Mate Nemes mit 0:8 Punkten deplatziert wurde.

2018 rang Stefan Reichmuth bereits im Freistil gegen den Georgier Sandro Aminashvili in Kaspiysk und verlor mit 0:4 Punkten. Heuer musste er wieder gegen ihn antreten, rang sich in seinem Qualifikations-Kampf zwar heran, am Ende siegte aber wieder Amishvili mit 1 Punkt Vorsprung.

Ergebnisse

87 kg 1/8 Finale GR / Ramon BETSCHART (20) vs. Viktor LORINCZ (HUN) 2:5

77 kg 1/8 Finale GR / Nicolas CHRISTEN (25) vs. Yunus emre BASAR (TUR) 0:4

67 kg 1/8 Finale GR / Andreas VETSCH (23) vs. Mate NEMES (SRB) 0:8

86 kg Quali. F / Stefan REICHMUTH (24) vs. Sandro AMINASHVILI (GEO) 2:3