Erik Thiele (blaues Trikot) will mit dem SV Wacker Burghausen im Heimkampf gegen den KSV Köllerbach den Grundstein legen. Foto: Peter Thurner Sportworld

Es ist angerichtet für das erste Finalduell in der DRB-Bundesliga zwischen dem SV Wacker Burghausen und dem KSV Köllerbach. Die Ostbayern wollen bei ihrem Heimspektakel am Samstag (20.1.) einen komfortablen Vorsprung herausholen, um beim Rückkampf eine Woche später gewappnet zu seine.

Während der Staffelsieger der Südost-Gruppe mit dem SV Johannis Nürnberg (Achtelfinale), VFL Neckargartach (Viertelfinale) und ASV Mainz 88 (Halbfinale) schwere Brocken aus dem Weg räumen musste, wurden die Saarländer erst im Semifinale gegen Adelhausen so richtig gefordert. Standen sie doch fast vor dem Aus, als sie mit einem Kraftakt vor eigenem Publikum die Südbadener in die Schranken wiesen. Zuvor wurden sie gegen den RV Lübtheen und KSV Witten nicht arg gefordert. „Es gibt wieder jede Menge Schlüsselkämpfe, die wir möglichst alle für uns entscheiden wollen“, wird Wacker-Cheftrainer Alexander Schrader auf der vereinseigenen Homepage zitiert. Man müsse die Basis im Heimkampf legen, „denn wir können uns nicht darauf verlassen, dass wir das Ding in Köllerbach umbiegen“, so der Coach weiter. Köllerbach sei beim Rückkampf in eigener Halle wohl besser aufgestellt. „Wir werden unsere beste Mannschaft stellen können. Alle Mann sind fit und stehen zur Verfügung“, hofft Alexander Schrader auf die Initialzündung vor heimischer Kulisse. Wie schon gegen Mainz wird die Halle wohl wieder brechend voll sein.