Bei den Europameisterschaften der Junioren in Rom steht Franz Richter (130 kg/AV Germania Markneukirchen) am Dienstagabend im Kampf um Gold. Der DRB-Schwergewichtler  brannte im Halbfinale gegen Beka Makaridze (GEO) ein echtes Feuerwerk ab und baute seine Führung bis auf 8:2 aus.

Den Weg ins Halbfinale bahnte sich Franz Richter mit einem souveränen 5:0-Auftaktsieg gegen Oleksandr Yevdokimov (UKR). Spannend wurde es im Viertelfinale, wo Richter, der im Bundes-Leistungszentrum Frankfurt(O.) trainiert, den Rumänen Lennard Berei nach ständig wechselnder Führung mit 5:4 in die Schranken zwang.

Im Finale steht Franz Richter dem russischen Schwergewichtler Oleg Agakhanov gegenüber, der ebenfalls mit souveränen Siegen ins Finale einzog.

Einen starken Auftakt hatte auch Van Meier (63 kg/ASV Urloffen), der den Fünftplatzierten der Kadetten-Welt- und Europameisterschaften von 2017 Nikalas Sulev (BUL) mit 13:5 Punkten vor Ablauf der 6-Minütigen Kampfzeit aus dem Rennen warf. Doch der Junioren-Vizeweltmeister des Vorjahres Alexander Hrushyn (UKR) war dann doch eine Nummer zu groß für den Südbadener, der mit 0:8 Zählern unterlag. Doch der Ukrainer erreichte das Finale und so kann Van Meier am Dienstagmorgen in der Hoffnungsrunde weiter kämpfen, wo er auf den Polen Mateusz Szewscuk treffen wird.

Ausgeschieden ist hingegen Nikolaos Papadopoulos (87 kg/SV Ebersbach), der in seinem Auftaktduell eine 1:6-Niederlage gegen den Aserbaidschaner Nazarshah Fatullayev kassierte. Doch auch für Fatullayev war im Viertelfinale das vorläufige Aus, so dass der DRB-Ringer auch nicht mehr über die Hoffnungskämpfe erneut ins Geschehen eingreifen konnte und endgültig aus dem Rennen war.

Ebenfalls nicht mehr im Rennen ist Steven Ecker (55 kg/KSV Köllerbach), der in der Qualifikation gegen Florin Tita (ROU) mit 0:9-Punkten unterlag. Der Rumäne verpasste das Finale, so war für den Saarländer das Turnier beendet.