Tampere (FIN): Es war nicht die Woche des österreichischen Ringsportverbandes bei den Junioren Weltmeisterschaften in Tampere (FIN).
Am letzten Tag konnten die Gr-röm Ringer trotz guten Leistungen nicht in die vorderen Ränge vorstoßen. Kadetten Vize-Weltmeister Markus Ragginger in der Klasse bis 96 kg vom A.C. Wals, musste nach einem Freilos in der ersten Runde gegen Jan Zirn aus Deutschland antreten und verlor mit 2:2 nach Punkten. Markus beherrschte den Gegner, konnte aber keine siegbrindende Punkte machen. Zirn verbuchte zusätzlich 2 Minuten Verletzungspause, was laut den Trainern den Kampfverlauf sehr beeindrächtigte. Zirn holte am Ende die Bronzemedaille, da tat die Niederlage noch mehr weh. Am Ende gab es für Markus den 15. PLatz.
Christoph Burger in der Klasse bis 74 kg vom A.C. Wals startete mit einem 4:0-Sieg gegen Fabio Dietsche aus der Schweiz. Im Viertelfinale gab es gegen den späteren 5. platzierten Ali Erbay aus der Türkei eine 1:4 Punkteniederlage, wobei kurz vor Ende beim Stand von 1:2 dem Türken die Siegbringende Verwarnung bereits aufgezeigt wurde. Am Ende gab es für Christoph den 16. Platz.
Raphael Jäger in der Klasse bis 60 kg vom KSK Klaus kämpfte in der 1. Runde gegen Vedysel Sarikurt aus der Türkei und verlor mit 1:10 nach Punkten. Da Sarikurt das Finale nicht erreichte war für Raphael hier bereits Endstation.

Raphael Jäger Christoph Burger Markus Ragginger
ÖRSV-Nationaltrainer Mario Schindler sagte, dass es dieses Mal leider nicht für die österreichische Nationalmannschaft gelaufen ist, aber die Ringer haben alles gegeben und haben sich sehr gut geschlagen. Das Erfolgserlebnis ist leider ausgeblieben aber wir sind sehr nahe an der Spitze dran, das haben die letzten Monate gezeigt. Bei Weltmeisterschaften muss eben alles passen, dann kan man die begehrten Medaillen erringen.
ÖRSV-Sportdirektor Jörg Helmdach blickt schon weiter nach vorne. Im Oktober kommen Raphael Jäger und Christoph Burger ins Heeressportzentrum nach Rif/Salzburg und ihre Entwicklung wird weiter nach vorne gehen. Die Leistungssportgruppe wird immer größer und die Trainingssteuerung immer professioneler.
Da unsere Ringer noch 1-2 Jahre im Juniorenbereich starten können, kann man in der Zukunft einiges erwarten. Sollte sich der österreichische Ringsportverband 2019 für die Junioren-Europameisterschaft bewerben, werden unsere Sportler im Juniorenbereich am Höhepunkt angelangt sein. Die Juniorenweltmeisterschaft in Tampere (FIN) sind Geschichte, der ÖRSV reist trotzdem mit vielen positiven Erkenntnissen nach Hause.
Wir bedanken uns bei ÖRSV-Sportdirektor Jörg Helmdach, den Nationaltrainern Mario Schindler, Benedikt Ernst, Radovan Valach und unserem Physio Markus Kreidler sowie Kampfrichter Stefan Lins für ihren Einsatz.









