Am Wochenende und in der kommenden Woche haben die Ringer das Sportzentrum an der Stendaler Straße fest im Griff, denn es steht der 17. Internationale Brandenburg-Cup der Junioren im griechisch-römischen Stil an. Etwa hundert 18- bis 20-jährige Athleten aus 12 Nationen messen am Samstag ab 10 Uhr in der Brandenburg-Halle ihre Kräfte, viele von ihnen bleiben auch in der kommenden Woche zum Internationalen Trainingscamp an der Oder.
„Es kommen eine ganze Reihe von Spitzenathleten nach Frankfurt(O.), die den Wettkampf und das Trainingscamp nutzen, um sich auf die Weltmeisterschaften vorzubereiten, die in drei Wochen in Trnava (SVK) starten“, so Stützpunkttrainer Maik Bitterling, der weiß, dass ohnehin viele Nationen diesen hervorragend besetzten Wettkampf fest im Terminkalender haben. Auch Bundestrainer Maik Bullmann testet seine Juniorenauswahl in Frankfurt(O.), wobei vor allem Europameister Andre Ginc und Vize-Europameister Franz Richter, aus dem Bundes-Leistungszentrum Frankfurt(O.) mit Heimvorteil starten, sich aber auch die weiteren Spitzenathleten aus den deutschen Leistungszentren in Frankfurt(O.) präsentieren.
„Von den Europameisterschaften bis zu den Welttitelkämpfen sind es gerade einmal sechs Wochen, da nutzen Nationen wie zum Beispiel Weißrussland, Rumänien, Polen, Norwegen, Finnland, Tschechien, die Schweiz, aber auch Österreich mit dem Vize-Europameister Markus Ragginger den Brandenburg-Cup noch einmal zum Test“, ist das Teilnehmerfeld aus Sicht von Bundestrainer Maik Bullmann qualitativ sehr stark besetzt. „In der Woche nach dem Brandenburg-Cup gibt es noch einmal etwas Feinschliff und dann geht es ja auch schon nach Trnava zur Junioren-WM“, bleibt Bullmann und seinem Trainerteam nur wenig Zeit, die mit Wettkampf und dem anschließenden Trainingscamp in Frankfurt(O.) jedoch optimal genutzt werden soll.
Am Samstag werden die Kämpfe um 10 Uhr eröffnet, es geht anschließend in 10 Gewichtsklassen auf drei Matten in die Qualifikationsrunden. Ab 15 Uhr werden die Halbfinalkämpfe und Hoffnungsrunden ausgetragen, danach folgen die Finalkämpfe um Gold und Bronze.
Doch auch Sichtungstrainer Brian Tewes will den Brandenburg-Cup nutzen, um Jungen und Mädchen aus der Region für den olympischen Kampfsport Ringen, als eine der ältesten Sportarten der Welt zu begeistern. Und das man im Ringen bis in die internationale Spitze vorstoßen kann, zeigen die Erfolge der Ringer aus dem Bundes-Leistungszentrum Frankfurt(O.). Der Eintritt zum Internationalen Brandenburg-Cup ist übrigens frei.
Doch das war es noch nicht mit Ringkampf am Samstag, denn am Abend folgt ab 18:30 Uhr der erste Auftritt der Regionalligamannschaft der KG Frankfurt(O.)/Eisenhüttenstadt gegen den RSK Gelenau, zum Start in die neue Saison. Diese Begegnung gegen die Erzgebirger wird in der Boxerhalle im Sportzentrum ausgetragen.
Infos zum Bild: Auch die internationale Kampfrichtergilde schickt erfahrene Referees zum Brandenburg-Cup nach Frankfurt(O.), die für ordnungsgemäßen Ablauf- und einhaltung des engmaschigen Regelwerks sorgen. Hier die Unparteiischen aus dem Jahr 2017. Foto: Jörg Richter









