Nach dem Großen Preis von Deutschland in Dortmund folgte ein internationales Trainingslager in Saarbrücken. Rund 130 Greco-Athleten trainierten eine Woche lang am Olympiastützpunkt im Saarland. Auch einige österreichische Kaderathleten nahmen den Weg auf sich, um den Besten eine Woche lang gegenüber zu stehen.

„Wir hatten Sportler aus elf Ländern zu Gast, sodass wir unsere Trainingseinheiten in jeweils drei Gruppen aufteilen mussten“, berichtete Landestrainer Frank Hartmann vom hohen logistischen Aufwand dieser Maßnahme. Unter den zahlreichen Ringern fand man auch einige Topstars der Greco-Szene, die schon diverse Medaillen bei Europa- oder Weltmeisterschaften erzielt haben. Tamas und Viktor Lörincz, Heiki Nabi, Felix Baldauf, Stig-Andre Berge, Melonin Noumonvi und natürlich die deutschen Aushängeschilder Frank Stäbler, Denis Kudla oder Pascal Eisele, sind nur einige prominente Namen des Ringkampfsports, die die Trainingsmöglichkeiten in Saarbrücken in Anspruch nahmen. „Wir haben seit Jahren einen Stamm an Nationen, mit denen wir mehrmals im Jahr gemeinsame Trainingslager durchführen. Dass dieses Mal auch die Ungarn und Amerikaner dabei waren, freute mich besonders und wertete das Training nochmals deutlich auf“, so Bundestrainer Michael Carl.

Der Trainingsplan sah viele intensive Einheiten mit zahlreichen Kampfübungen vor, um langsam in die optimale Form für die im Oktober anstehenden Weltmeisterschaften in Budapest zu gelangen. Die Nominierung hierfür steht noch aus, Bundestrainer Carl wird aber sicherlich in den kommenden Wochen seine Mannschaft für den Jahreshöhepunkt bekannt geben.

Originaltext von Etienne Kinsinger abgewandelt durch Ringsport-Magazin

Foto: Iris Bauer