Die Navigationsgeräte vom letzten Jahr noch eingestellt, fanden 27 Kampfrichter den Weg nach Willisau.

Besonders gefreut haben wir uns über den Gastkampfrichter Laurent Pfirsch, welcher den Weg vom Elsass aus unter die Räder genommen hat.

Erwartungsgemäß und auch erfreulich konnten wir einem Kurs entgegensehen, welcher gespickt mit Repetitionen, teamfördernden Momenten und nur minimalen Reglements Änderungen versehen war. Ich glaube an dieser Stelle schreiben zu dürfen, dass sich darüber keiner zu beschweren hatte.

Durchgetaktet galt es, einen Theorieblock, Mattenarbeit und schließlich die schriftliche Prüfung inklusive Videos zu absolvieren. Damit die Konzentration aufrecht gehalten werden konnte, stärkten sich die Kampfrichter mit den besten Schoggistängeli, nämlich den Blauen J, Kaffee, Gipfeli und den ortseigenen Energielieferanten – Willisauer Ringli. Während einige im Anschluss zackig die Kreuze auf den Prüfungsbogen setzten, hatten andere eher etwas länger und wohl mehr zu beissen.

Auch die Mattenarbeit konnte dieses Jahr praktisch eingebunden werden. Ab Stufe Kandidat National was dies in einen Block gefasst. Die Regionalen und Neulinge konnten unter fachkundiger Anleitung von Céline Menu an der ZRV Jugendmannschaftsmeisterschaft, welche über 5 Runden je zwei Mannschaftskämpfe austrug, praktische Erfahrungen sammeln. Danke Christian Hügi und seinem Team für diese Möglichkeit.

Als Sieger dieses Gruppenwettkampfes konnten sich Ray Renggli, Ruedi Imholz, Ady Zurfluh und Thomas Kipfer feiern und beschenken lassen.

Mit den abschließenden Ehrungen wurde der Kurs wie üblich beschlossen. Ein großes Dankeschön gebührt Jean-Claude, welcher die Hauptverantwortung für diese Ausbildung trug und mit einem Präsent gebührend verdankt wurde.

Der Kursfeierabend rückte näher. Nach angeregten Gesprächen in der Zeit des „Regionen Fensters“ wurde der Kurs mit einem Tagesrückblick abgeschlossen und zum gemütlichen Teil übergeleitet. Mit dem Bowlingabend und Beisammensitzen im Sport Rock Willisau stand altbekanntes an.

Später in den Morgenstunden als in den Vorjahren (so konnte der Abend auch ausgiebiger genossen werden) starteten wir am Sonntag ohne die Regionalen und Neulinge in den zweiten Kurstag. Dieser hatte zahlreiche Überraschungen bereit. Mit dem Gruppenwettkampf, welcher in zwei Teile aufgeteilt war, wurde nochmals Wissen gefragt. Nach der Auslosung der Teams hatten sie einen Videobeurteilungswettkampf und ein ganz und gar nicht leichtes Kreuzworträtsel zur Repetition der Kampfrichterregeln zu lösen.

Bericht: Patricia Zgraggen