Den deutschen Sportsoldaten aus dem Greco-Lager blieb eine Medaille bei den Militär-Weltmeisterschaften verwehrt. Mit Roland Schwarz (82 kg), Maximilian Remensperger (87 kg) und Eduard Popp (130 kg) standen gleich drei Ringer aus der Riege um Trainer Michael Carl im kleinen Finale um Bronze, nachdem sie am Vortag jeweils einen Sieg und eine Niederlage verbuchten.  Roland Schwarz hatte sich mit einem Hoffnungsrundensieg für den Kampf um Bronze qualifiziert, wo es zu einer Neuauflage des EM-Bronzefinals von Kaspiisk (RUS) gegen Rafig Huseynov (AZE) kam. Auch diesmal blieb der Aserbaidschaner mit einem knappen 5:2 siegreich und verwies Schwarz auf Rang fünf.

Maximilian Remensperger bekam es im kleinen Finale ebenfalls mit einem Kämpfer aus Aserbaidschan zu tun. Gegen Islam Abbasov, der schon eine ganze Reihe internationaler Erfolge verbuchen konnte, unterlag Remensperger, der eigentlich noch im Juniorenbereich kämpft, mit 1:8 Wertungspunkten.  Im Schwergewicht hatte sich Eduard Popp in den Vorrundenkämpfen eine schmerzhafte Schulterverletzung zugezogen, so dass er im kleinen Finale um Bronze gegen den Iraner Behnam Mehdizadeh nicht antreten konnte.

Damit bleibt es bei einmal Gold durch Nina Hemmer (53 kg), sowie einer Silbermedaille die Freistilspezialist Alexander Semisorov (70 kg) bei den Militär-Weltmeisterschaften 2018 in Moskau für sich verbuchen konnte, während Horst Lehr (57 kg/FR), Johann Steinforth (74 kg/FR), Jaqueline Schellin (50 kg),  sowie die drei Griechisch-Römisch-Ringer Roland Schwarz (82 kg), Maximilian Remensperger (87 kg) und Eduard Popp (130 kg) allesamt mit fünften Rängen für gute Anschlussleistungen sorgten.