Bei den 33. Militär-Weltmeisterschaften in Moskau griffen am Freitag die ersten vier deutschen Griechisch-Römisch-Spezialisten in die Kämpfe um die Titel und Medaillen ein. Nachdem Nina Hemmer bei den Frauen gleich zum Auftakt einen Titel für die deutsche Sportfördergruppe der Bundeswehr gewann und Alexander Semisorov im freien Ringkampf mit Silber glänzte, steht nun mit Roland Schwarz nach einem Sieg und einer Niederlage in der Hoffnungsrunde und hat dort die Chance, mit einem Sieg das kleine Finale um Bronze zu erreichen. Im Kampf um Bronze steht bereits Maximilian Remensperger, der ebenfalls einen Sieg und eine Niederlage auf seinem Konto hat.

Pech hatte Oliver Hassler, der mit 1:1 Punkten am russischen Welt- und Europameister Nikita Melnikov scheiterte. Der russische Ringer unterlag später durch eine Unachtsamkeit gegen den frischgebackenen EM-Dritten Matti Kousmanen (FIN), damit war der deutsche Sportsoldat endgültig aus dem Rennen und konnte auch nicht mehr über die Hoffnungsrunde erneut ins Kampfgeschehen eingreifen.

Schwergewichtler Eduard Popp erreichte das Halbfinale, unterlag dort jedoch dem Ungarn Balint Lam und steht damit am Samstagabend im Kampf um die Bronzemedaille.

Foto: UWW. Rechts im Bild: Maximilian Remensperger