Der Fortbestand des ersten deutschen Ringer-Museums in Schifferstadt hängt mehr denn je am seidenen Faden. Nachdem ein Wasserschaden am 10. Dezember des vergangenen Jahres den Museumsbetrieb lahmlegte, erreichte den Verein zur Pflege der Kultur des Ringersports nun auch noch die Kündigung des Vermieters, der Eigenbedarf anmeldete. Die Suche nach einem neuen Standort war bisher erfolglos.

„Erst der Schock nach dem Wasserschaden, jetzt der Schock mit der Kündigung“, beschreibt Vorsitzende Laura Schäfer ihre Gefühle. Mittlerweile ist das Gebäude leergeräumt und die Ausstellungsstücke befinden sich in einem Zwischenlager. Die Suche nach einem alternativen Standort erwies sich bislang als schwierig. Der wichtigste einschränkende Faktor sind die fehlenden finanziellen Mittel. „Wir haben derzeit zwar Räume in Aussicht, die aus unserer Sicht geeignet wären, aber das scheitert an der Miete“, bekennt Schatzmeisterin Claudi Detroy.  Ausführliches steht in der neuen Ausgabe des Ringsport-Magazins

Artikel/Foto mit freundlicher Genehmigung von Christian Gaier (Freier Journalist aus Schifferstadt)