Martina Kuenz vom RSC Inzing hat mit ihrem sensationellen dritten Platz bei der WM in Ungarn nicht nur für sich ein neues Kapitel „Ringsportgeschichte“ aufgeschlagen, sondern auch dem ÖRSV wieder einen Spitzenplatz beschert. Allerdings klebte bei den Männern das Pech am Ringerschuh. „Es ist einfach wie verhext, was bei den Ringer-Weltmeisterschaften bei den Gr.-Röm.-Ringern passierte”, sagte Bundestrainer Jenö Bodi. Daniel Gastl (RSC Inzing) trat im Limit bis 97 Kilogramm gegen Felix Baldauf (NOR) an. Nach einem starken Kampf ging das Duell gegen Europameister aber dennoch mit 1:3 verloren. Weil Baldauf allerdings gegen Titelverteidiger Aleksanyan aus Armenien mit 6:10-Wertungspunkten – trotz 6:0-Führung – verlor, war für Gastl die WM vorzeitig beendet. Bundestrainer Jenö Bodi und Sportdirketor Jörg Helmdach waren sich einig: „So viel Pech auf einmal kann es nicht geben und wir hoffen, dass Fortuna im nächsten Jahr bei der Olympia-Qualifikation in Astana zurückkehren wird.“ Sportdirektor Jörg Helmdach ist aber überzeugt: „Der Blick geht nach vorne und der Österreichische Ringsportverband wird gestärkt aus Budapest abreisen und noch stärker zurückkommen“, und macht deutlich: „Wir haben eine junge motivierte Truppe, die gemeinsam gewinn und gemeinsam verliert.“

Foto: ÖRSV