KG-Ringer unterliegen in Leipzig – Platz 4 im Endklassement ist als Erfolg zu werten

Leipzig – Die Regionalligaringer der KG Frankfurt(O.)/Eisenhüttenstadt haben das Duell gegen den KFC Leipzig im Kampf um Bronze verloren. Dem 18:14 Auswärtssieg aus der Vorwoche, in der Lenne-Passage in Frankfurt(O.) ließ der KFC Leipzig ein 21:12 auf eigener Matte folgen, die Messestädter damit auf dem 3. Platz, die KG Frankfurt(O.)/Eisenhüttenstadt belegt in der Endabrechnung der 13 Teams Rang vier.

Eric Berger (57 kg/GR) hatte es eilig, der Eisenhüttenstädter benötigte nur knapp über eine halbe Minute, um den Leipziger Theodor Richter mit 16:0 auszupunkten. Anders herum lief es im nachfolgenden Schwergewichtsduell, wo Werner Liebner (130 kg) im ungeliebten Freistil gegen den einstigen DRB-Auswahlringer Nico Graf auf verlorenem Posten stand und nach 4 Minuten mit 0:15 geschlagen die Matte verließ. Mit Adam Bienkowski (61 kg/FR) und Dominic Sikora (66 kg/GR) hat der KFC Leipzig zwei bärenstarke, polnische Ringer in seinen Reihen, die gegen Philipp Riese und Moses Stoppira klare Siege erkämpften. Dagegen holte Rene Zimmermann (98 kg/GR) einen 5:2-Punktsieg über Tom Zymara und sorgte mit zwei Mannschaftspunkten für den Anschluss zum 6:11 nach 5- von 10 Kämpfen, aus Sicht der Kampfgemeinschaft von der Oder.

Nach der Pause war es Griechisch-Römisch-Spezialist Damian Hartmann (86 kg), der im ungewohnten Freistil Leipzigs Alexander Hast mit 10:6 in die Schranken wieß. Die KG Frankfurt(O.)/Eisenhüttenstadt schloss mit 8:11 weiter auf. Doch dann war es wieder da, das Sorgenkind der Oderstädter: der Freistilbereich. Yannik Bitterling (71 kg) stellte sich in den Dienst der Mannschaft, konnte sich jedoch der Beinangriffe des Leipzigers Darios Wedekind nicht erwehren. Als danach auch Marcus Thätner (80 kg/GR) gegen den unbequem kämpfenden KFC-Ringer Max Stuhr mit 2:7 Punkten unterlag, konnte der KFC Leipzig bereits jubeln, denn nun war der Gesamtrückstand durch die KG-Ringer nicht mehr aufzuholen, denn im Limit bis 75 kg/Freistil hatten die Oderstädter erst gar keinen Ringer gestellt. So sorgte Trainer und Ringer Marc Wentzke (75 kg/GR) für den Abschluss des Mannschaftskampfes, der Oderstädter bezwang KFC-Routinier Arne Brömme kurz vor dem Ende der ersten Kampfrunde mit 16:0 Punkten, was den vorzeitigen Abbruchsieg durch technische Überlegenheit bedeutete.

Traurig über die Niederlage war bei den KG-Ringern niemand. „Wir haben alle Ziele erfüllt, eine starke Hauptrunde gerungen, in der wir auch Leipzig klar bezwingen konnten und auch im Halbfinale gegen Greiz alle Register gezogen, wo andere Regionalligateams mit stark dezimierter Mannschaft antraten“, so Routinier Rene Zimmermann, der sich sicher jedoch ist, dass mit zwei gelernten Freistilspezialisten noch weitaus mehr möglich gewesen wäre.

KFC Leipzig – KG Frankfurt(O.)/Eisenhüttenstadt 21:12 (14:18)

57 kg/G: Theodor Richter – Eric Berger 0:4
61 kg/F: Adam Bienkowski – Philipp Riese 4:0
66 kg/G: Dominik Sikora – Moses Stoppira 3:0
71 kg/F: Darios Wedekind – Yannik Bitterling 4:0
75 kg/G: Arne Brömme – Marc Wentzke 0:4
75 kg/F: Dominik Picklapp – KG unbesetzt 4:0
80 kg/G: Max Stuhr – Marcus Thätner 2:0 PS (7:2)
86 kg/F: Alexander Hast – Damian Hartmann 0:2 PS (6:10)
98 kg/G: Tom Zymara – Rene Zimmermann 0:2 PS (2:5)
130 kg/F: Nico Graf – Werner Liebner 4:0 TÜ (15:0)
Zuschauer: 300