Wer kennt sie nicht, die Situationen im Sport: War der Ball nun hinter der Linie oder nicht? War es Handspiel im Strafraum, Foul oder gar eine Schwalbe? Bislang gab es Tatsachenentscheidungen der Schiedsrichter, die sich dann auch oftmals nach Fernsehbildern revidieren mussten.

Nun wurde er eingeführt der Videobeweis in Fußball oder Eishockey, doch noch immer gibt es Streitigkeiten. Denn die neuen ‚Entscheider‘ sitzen in einem kleinen Büro, wo sie die Spiele verfolgen und von dort aus notfalls ins Spielgeschehen eingreifen, oder von den Schiedsrichtern, die ihre getroffene Entscheidung auch nach Einsicht in die Videosequenz oftmals nur ungern revidieren.

Nicht so bei den Ringern, die beim Videobeweis immer einen Schritt voraus sind. In der wohl ältesten Kampfsportart wurde der Einspruch gegen eine getroffene Punktwertung bereits 1992 aus der Taufe gehoben. ‘Vater’ der ersten Entscheidung durch eine Videosequenz war der Leipziger Professor Harold Tünnemann (rechts, im Bild mit IOC-Präsident Bach), der damals beim Weltverband der Ringer mittels Videoaufnahmen Analysen erstellte. Mehr in der aktuellen Ausgabe

Bild: UWW