Aufsteiger SC Kleinostheim hat am zweiten Kampftag der Bundesliga den KSV Witten buchstäblich zerlegt. Eine Woche nach dem Auftaktsieg gegen TV Aachen-Walheim (14:9), stand gegen das Team aus NRW ein deutliches 18:3 auf der Anzeigetaffel. Sieben der insgesamt zehn Einzelkämpfe gingen auf das Konto der Kleinostheimer.  Can Özgün (71 kg/Greco), Sascha Büchner (75 kg/Freistil) und Kevin Müller (86 kg/Greco) gaben ihre Kämpfe hauchdünn ab, sodass Witten hier zu je drei Einzelpunkten kam.

Den ersten Saisonsieg feierte der SV Alemannia Nackenheim in der Nordwest-Staffel. Vor eigenem Publikum gelang ihnen ein 18:13-Erfolg über den RC Düren-Merken. Die zweite Niederlage in Folge kassierte der SV Lübtheen. Das Team aus Mecklenburg-Vorpommern verlor ersatzgeschwächt in Aachen mit 7:18. Im Limit bis 71 Kilogramm stellte Lübtheen keinen Ringer. Nur Mitko Asenov (57 kg/Freistil), Emanuel Krause (66 kg/Freistil) und Artur Omarov (130 kg/Greco) holten die Punkte für die Gäste.

Der Kampf zwischen den Red Devils Heilbronn und ASV Mainz 88 fand nicht statt, wird aber zu einem anderen Zeitpunkt nachgeholt.

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In der Südwest-Staffel hat der TuS Adelhausen seinen Anspruch auf den Gruppensieg weiterhin untermauert. Die Südbadener zerlegten in eigener Halle den ASV Hüttigweiler mit 26:1. Nur Urs von Tugginer rettete die Ehre der Saarländer. Im Limit bis 71 Kilogramm siegte er mit 9:7-Wertungspunkten gegen Zsolt Berki und holte den einzigen Punkt des Abends.

Ein Desaster erlebten dagegen die Fans und Zuschauer des KV Riegelsberg. Im saarländischen Duell siegte der KSV Köllerbach souverän mit 27:0 und liegt mit 4:0-Punkten auf Rang eins. Eine Punkteteilung gab es im Breisgau zwischen der RKG Freiburg 2000 und RG Hausen-Zell. Nach zehn Kämpfen stand es 15:15. Zwar gewann der ASV Urloffen in Heusweiler mit 12:11, doch sahen die Zuschauer nur neun Kämpfe. Der Nachholkampf zwischen Daniel Meiser und Van Chlovelle Meier in der Gewichtsklasse bis 71 Kilogramm im griechisch-römischen Stil steht noch aus. Hier kann der AC Heusweiler den Kampf noch zu seinen Gunsten entscheiden.

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Der SV Wacker Burghausen hat auch im zweiten Saisonkampf nichts anbrennen lassen. Der amtierende Deutsche Mannschaftsmeister gewann in seinem ersten bayerischen Derby daheim gegen den SV Siegfried Hallbergmoos mit 19:7. Die Gäste verkauften sich gut, wussten aber im Vorfeld, dass die Trauben in der Sportparkhalle ziemlich hochhängen. Sieben Kämpfe gingen auf das Konto der Ostbayern.Nur Ivan Zamfirov (57 kg/Freistil), Thomas Kopp (66 kg/Freistil) und Andreas Walter (80 kg/Freistil) holten sich die Punkte. Den ersten Auftritt in der neuen Saison hatte der FC Erzgebirge Aue, die daheim gegen den RSV Rotation Greiz mi 10:19 das Nachsehen hatten. Die zweite Niederlage musste dagegen der TSV Westendorf hinnehmen. Die Allgäuer verloren den Heimkampf gegen die WKG Pausa/Plauen mit 13:16. Auffallend war, dass der TSV allein mit acht einheimischen Ringern auf die Matte ging. Nur Zakarias Tallroth (Schweden) und Neuzugang Filip Novachkov (Bulgarien) bildeten die Ausländerachse. Daniel Gastl (Österreich) und Murazi Mchedlidze (Ukraine) standen den Allgäuern nicht zur Verfügung. Michael Heiß siegte im Limit bis 86 Kilogramm gegen Christian Bächer überlegen mit 20:0 (siehe Bild, Stefan Günter)

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