Mit Christoph Burger (77 kg) und  David Halbeisen (82 kg) starteten die ersten beiden Ringer des Österreichischen Ringer-Verbandes (ÖRSV) am zweiten Wettkampftag der U23-Europameisterschaften in Novi Sad.

In seinem Auftaktduell traf Christoph Burger auf den Ukrainer Ihor Bychkov, der er mit starker Leistung mit 3:1-Wertungspunkten bezwang. Nach einer Passivitätsverwarnung an den Ukrainer schaffte Christoph Burger im Bodenkampf eine Rolle, die ihm zwei weitere Punkte einbrachte. Den 3:1-Vorsprung gab der ÖRSV-Ringer bis zum Abpfiff nach sechs Kampfminuten nicht mehr her. Gleich im nächsten Duell stand Burger dem Sieger der Olympischen Jugendspiele von 2016 und Bronzemedaillengewinner Junioren-WM des gleichen Jahres, Islambek Dadov (AZE)  gegenüber, der gleich in der ersten Runde mit technischer Überlegenheit gewann. Dadov verlor seinen Halbfinalkampf gegen den russischen Ringer Magomed Yarbilov, damit konnte Christoph Burger auch nicht mehr in der Hoffnungsrunde in die Kämpfe eingreifen und schied aus.

David Halbeisen stand vor einer Sensation, als er in Runde zwei seines Auftaktkampfes Andrii Andriiovych (UKR) mit einem schönen Wurf in die Ringerbrücke stellte. Doch der Ukrainer kämpfte sich aus der gefährlichen Lage heraus und ging wenig später erneut in Führung, die er dann bis zum Abpfiff nicht mehr abgab.  Andrii Andriiovych unterlag eine Runde später gegen den Türken Hasan Yildirim, verpasste damit das Finale und so war auch David Halbeisen aus dem Rennen.

Mit einem lachenden und einem weinenden Auge stellte ÖRSV-Sportdirektor Jörg Helmdach seinen beiden Athleten ein gutes Zeugnis aus: „Der Kampfgeist hat gestimmt, leider fehlen noch die technischen Mittel, um am Ende auch in die Kämpfe um die Medaillenvergabe eingreifen zu können“.

Foto: Jörg Richter