Die Titelkämpfe in Frankfurt/Oder sind Geschichte. Was bleibt, sind tolle und unvergessliche Erinnerungen. Ringsport-Magazin-Redakteur Jörg Richter hat Stimmen und Reaktionen vor Ort eingefangen:

Tim Bitterling/Brian Tewes, Nachwuchstrainer am Stützpunkt Frankfurt/Oder: „Der Freitagabend begann mit einigen Enttäuschungen, unsere Athleten konnten nur zwei der insgesamt acht absolvierten Kämpfe gewinnen. Doch dann haben sie sich gut gefangen und vor allem im kämpferischen Bereich überzeugt. Die Vorbereitung erwies sich als sehr schwierig, da die Grippewelle auch um unsere Athleten keinen Bogen machte“.

Mario Schmidt, Hauptkampfrichter: „Bei den B-Jugendlichen fallen die Punkte noch recht schnell, sozusagen in alle Richtungen, dass verlangt von den Kampfrichtern eine konzentrierte Leistung und viel Fingerspitzengefühl. Unsere Kampfrichter haben diese Leistung erbracht, statt Kritik gab es viel Lob von den Trainern und letztendlich auch Verständnis, auch für schwierige Entscheidungen, die nach Konsultation aller drei Referees getroffen wurden. Dabei haben sich auch die jungen Kampfrichter bewährt“.

Mario Balzer, Präsident des RSV Hansa 90 Frankfurt/Oder: „Unser Trainer- und Helferteam hat sehr gute Arbeit geleistet, die von allen Seiten gelobt wurde, ihnen gebührt mein Dank. 127 junge Athleten haben gute Kämpfe gezeigt, die unsere Sportart in gutem Licht erscheinen lassen, schließlich ist es eine neue Generation, die hier heranwächst. Wir haben hier in Frankfurt/Oder beste Voraussetzungen, die für eine leistungssportliche Laufbahn genutzt werden können.“