Die Saison der DRB-Bundesliga ist auf der Zielgeraden, doch in vielen Teams wird schon für die kommende Meisterschaftsrunde 2018/2019 geplant. Die Meldefrist ist bereits seit 15. Januar vorüber.

Der SV Triberg zieht sich aus der DRB-Bundesliga zurück, nach 8 Jahren in Liga eins- und zwei verzichteten die Südbadener auf eine Meldung für die neue Saison und planen einen Neubeginn in der Verbandsliga, wo man vor allem mit jungen Eigengewächsen einen Neuaufbau starten möchte.

Der SV Triberg belegte in der Hauptrunde den 4. Platz, im Achtelfinale setzten sich die Ringer um Trainer Kai Rotter gegen den ASV Hüttigweiler durch, im Achtelfinale scheiterten die Südbadener deutlich am Favoriten ASV Mainz 88 und schieden aus dem Titelrennen aus.

Gar nicht erst aufsteigen möchte der TV Essen-Dellwig, der Sieger der Oberliga Nordrheinwestfalen erklärte in einem Anschreiben an den Deutschen Ringer- Bund, aus sportlichen- und finanziellen Gründen nicht ins Oberhaus aufsteigen zu können. Schon zum Ende der Saison gab es in der Oberliga Nordrheinwestfalen Ergebnisse, die darauf schließen ließen, dass für die Spitzenteams der Sprung in die höchste Kampfklasse einfach zu groß erscheint und das Interesse an einem Aufstieg eher gering ist.

Dagegen meldete der RSV Rotation Greiz als Sieger der Regionalliga Mitteldeutschland für die kommende Erstliga-Saison. Die Ringer aus dem Vogtland nehmen damit ihr Aufstiegsrecht war, nachdem sie in den Vorjahren schon die der 2. Bundesliga drei Titel in Folge abgeräumt hatten, da jedoch auf den Aufstieg verzichteten. Damit wird es in der kommenden Saison zum Derby’s zwischen Greiz und der WKG Pausa/Plauen-, sowie dem FC Erzgebirge Aue kommen, die schon in der nun zu Ende gehenden Saison in der neu geschaffenen DRB-Bundesliga kämpften, die sich aus den Resten der 1.- und dem überwiegenden Teil der 2. Bundesliga zusammen setzt.