Am ersten Kampftag der U23-Weltmeisterschaft sind die beiden Griechisch-Römisch-Spezialisten Jello Krahmer (130 kg/ASV Schorndorf, siehe Bild: Ove Gundersen) und Karan Mosebach (77 kg/RSV Hansa 90 Frankfurt/O.) ausgeschieden.

Krahmer startete aussichtsreich, bezwang zunächst den Turkmenen AzmuddinVakhobov mit 9:0 in der ersten Runde der Begegnung. Im Achtelfinale setzte sich der WM-Bronzemedaillengewinner des Vorjahres in der U23 gegen Shuai Kong (CHN) durch und stand damit im Viertelfinale Abdelladif Mohamed (EGY) gegenüber. In diesem Duell fand der Schorndorfer kein technisches Mittel gegen den Ägypter und unterlag mit 1:3-Punkten. Da Mohamed den Halbfinalkampf gegen Osman Yildirim (TUR) mit 1:5-Punkten unterlag und damit das Finale verfehlte, kann der DRB-Schwergewichtler auch nicht mehr über die Hoffnungsrunde ins Kampfgeschehen eingreifen und schied vorzeitig aus dem Titelrennen aus.

Für Karan Mosebach war die Weltmeisterschaft in Bukarest schon nach dem ersten Duell wieder beendet, allerdings zog der Ringer aus dem Leistungsstützpunkt Frankfurt(O.) mit Zoltan Levai (HUN) auch gleich den Europameister der U23 von 2017 aus dem Lostopf, der in diesem Jahr auch den Grand Prix von Deutschland gewann. Gegen Levai war der Deutsche Vizemeister der Männer 2018 beim 0:11 chancenlos. Doch auch Zoltan Levai fand im Viertelfinale in Fatih Cengiz (TUR) seinen Meister und so war das Aus für Mosebach besiegelt, der nur in die Hoffnungsrunde eingezogen wäre, wenn der Ungar das Finale erreicht hätte.

Am Dienstagmorgen greifen in der zweiten Abteilung weitere drei DRB-Starter ins Kampfgeschehen ein. So steht Jan Zirn (97 kg/KG Baienfurt) in der Qualifikation dem Serben Dorde Pesut gegenüber, während Witalis Lazowski (67 kg/SVW Burghausen) den Japaner Ryo Nakahashi vor der Brust hat und Christopher Kraemer (60 kg/TSV Westendorf) gegen den Inder Manish antritt.