Am Morgen des vierten Kampftages der Ringer-Weltmeisterschaft sorgte Nina Hemmer (53 kg/AC Ückerath) in Budapest (HUN) für Jubel im deutschen Lager, die 25-jährige Sportsoldatin drückte noch in der ersten Runde ihrer Auftaktbegegnung die amtierend Weltmeisterin Vanesa Kaladzinskaya (BLR) auf beide Schultern. Auch im Viertelfinale bot Nina Hemmer einen großen Kampf gegen Diana Weicker (CAN, siehe Bild, Jörg Richter), erst in der Schlussminute holte die Kanadierin die entscheidenden Punkte zum 7:10, wobei zum Ärger der vielen deutschen Fans in der Laszlo-Papp-Arena, in einigen Aktionen Punkte für die deutsche Ringerin vom Kampfgericht nicht gegeben wurden. „Es ging sehr knapp zu, bei den Poland-Open hat Nina Hemmer die Kanadierin noch knapp besiegt, jetzt nach gutem Kampf knapp verloren“, hofft Frauen-Bundestrainer Patrick Loes, dass Diana Weicker das Halbfinale gewinnt, denn dann würde Nina Hemmer am Donnerstagmorgen in der Hoffnungsrunde weiter kämpfen können.
Nachdem am Vortag mit Aline Focken (76 kg/KSV Krefeld) die deutsche Vize-Weltmeisterin von Paris 2017 unglücklich ausschied, musste nun mit Luisa Niemesch (62 kg/SV Weingarten) eine weitere Hoffnungsträgerin in ihrem Auftaktkampf eine 2:3-Niederlage quittieren. Allerdings hatte die Weingartenerin mit Yulia Tkach (UKR) die Vizeweltmeisterin von Paris 2017 aus dem Lostopf gezogen. Doch die Hoffnung stirbt zuletzt, denn die Ukrainerin gewann das Viertelfinale und würde bei einem weiteren Sieg im Halbfinale, wie schon im Vorjahr im Finale stehen, damit Luisa Niemesch den Einzug in die Hoffnungsrunde ermöglichen.
„Sandra Paruszewski (57 kg/AV Sulgen) hat sich von ihrer Kontrahentin Alexandra Town (CAN) überraschen lassen und ging mit 0:10 Punkten von der Matte“, so Bundestrainer Patrick Loes über das Ausscheiden der DRB-Ringerin. Denn die Kanadierin verlor ihr Viertelfinalduell, damit ist Sandra Paruszewski bereits aus dem Rennen.









