Der deutsche Schwergewichtler Eduard Popp (130 kg/VfL Neckargartach) hat am letzten Tag der Weltmeisterschaft in Budapest (HUN) den Sprung ins kleine Finale um Bronze geschafft und könnte am Nachmittag die zweite Medaille für Deutschland gewinnen, nachdem Frank Stäbler (72 kg/KSV Musberg) am Freitagabend seinen 3. WM-Titel in Folge holte. In der Hoffnungsrunde bezwang Popp den Chinesen Lingzhe Meng mit technischer Überlegenheit und steht nun gegen Minseok Kim (KOR) im Kampf um die Bronzemedaille.

Schwergewichtler Eduard Popp (130 kg/VfL Neckargartach) schaffte es am Vortag bis ins Viertelfinale, bezwang auf dem Weg Abdellatif Mohamed (EGY) mit technischer Überlegenheit (9:0) und warf auch den Lokalmatadoren Balint Lam (HUN) mit 5:1-Wertungspunkten aus dem Rennen. Im Viertelfinale traf er auf Adam Coon (USA), gegen den er in Führung ging, sich bei einem Angriff am Knie verletzte und behandelt werden musste. Dann platzten jedoch die Träume des deutschen Ringers vom Halbfinale, denn Coon setzte eine Schleudertechnik an, mit der er Popp schulterte.

Adam Coon schulterte im Halbfinale aber auch den Koreaner Kim und steht damit im Finale, damit konnte Popp am Sonntagnachmittag in der Hoffnungsrunde weiter kämpfen, wo er dann auf Lingzhe Meng (CHN) traf, den er noch in der ersten Kampfrunde mit 9:0 bezwang.

Foto: Jörg Richter (Eduard Popp mit Bundestrainer Michael Carl)